Das Buch zum Friedhof Steglitz

  Mehr als ein Friedhofsbuch

Das Gelände des Friedhofs Steglitz in der Bergstrasse kannte man früher als "Rauhe Berge". Dort ist in den letzten 100 Jahren viel geschehen. Selbst alteingesessene Steglitzer dürften in diesem Buch die eine oder andere Überraschung finden: Wer weiß heute noch, dass Otto Lilienthal auch auf den "Rauhen Bergen" erste Flugversuche unternahm, dass an der Stelle des Wasserturms früher ein Luftbad lag, das Ernst Lubitsch am Fuße des Wasserturms in einem imposanten Freilichtstudio mit 30 Meter hohen Kulissen Filme drehte oder dass die Bismarkstrasse seinerzeit von einer Kleinhaussiedlung gesäumt wurde?

Texte und Fotos dieses Buches lassen die Geschichte des Friedhofs und zahlreiche Kurzportraits das Leben von mehr als 130 Persönlichkeiten, die hier begraben sind, Revue passieren - darunter Carl Albrecht, Gottlieb Berlinicke, Freiherr von Hünefeld, Walter Leistikow und Franz Mehring. 25 Straßen oder Plätze, vor allem im Steglitzer Raum, sind nach Persönlichkeiten benannt, die aus dem Friedhof Steglitz ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Die Geschichte des Wasserturms und eine Begegnung mit der Kinderstube der Turmfalken unter seiner Kuppel runden den Band ab. Zahlreiche Abbildungen, viele aus Privatarchiven der Autoren und dem Archiv des Heimatverein Steglitz, machen die Lektüre nicht nur lesenswert, sondern auch sehenswert.

W. Holtz, C. Simon, AVI Arzneimittel-Verlags GmbH, 2010

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